Detaillierte Beitrags-Information

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Beitragstitel Spiritualität als Schutzfaktor. Wie damit umgehen in der psychotherapeutischen Situation?
Beitragscode P25
Autoren
  1. Hans-Rudolf Stucki Dr. med., lic. theol. Vortragender
Präsentationsform Poster
Themengebiete
  • T20 - Psychotherapy
Abstract Spiritualität gilt als Ressource fürs Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen. Wie weit kann sie in die psychotherapeutische Situation miteinbezogen werden?
In der gängigen Psychotherapie finden spirituelle Elemente bereits Eingang, vor allem auf der symbolischen Ebene, z. B. in der Sandspieltherapie von Kalff (vgl. V. Gontard) oder in der Katathym Imaginativen Psychotherapie von Leuner. Wie aber gehen wir in der Psychotherapie mit konkreten spirituellen oder religiösen Themen um? Mit existentiellen Fragen und Problemen, die von Seite der Kinder, Jugendlichen oder Eltern eingebracht werden, wobei diese womöglich in einen religiösen, bei uns im Moment noch überwiegend christlichen, Kontext eingebettet sind? Genügt da das übliche psychotherapeutische Vorgehen?
Die spirituelle und die kultursensible Psychotherapie (Utsch/Frick) zeigen Vorgehensweisen für solche Situationen auf. Stellen diese an PsychotherapeutInnen besondere Anforderungen? Gibt es spirituelle Indikationen und Interventionen, um der Situation gerecht zu werden? Ist Spiritualität oder Religion Teil der Lösung oder Teil des Problems?
Es werden Antworten auf obige Fragen gesucht und Indikationen für den Einbezug spiritueller Aspekte in die Psychotherapie wie auch spirituell-neutrale wie spirituell-religiöse Interventionen vorgestellt.
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