Das Winterthurer Manifest ist das Grundlagenpapier der Dreiländer-Tagung „Health Universities“. Die drei Trägervereine der Tagung haben es gemeinsam formuliert und verabschiedet. Es reflektiert die aktuelle Reformdynamik in Deutschland, Österreich und der Schweiz und leistet einen Beitrag zu parallelen Initiativen und Diskursen in den drei Ländern.
Es ist eine Antwort auf den sich verändernden Versorgungsbedarf und die Herausforderungen an die Gesundheitsberufe, die daraus resultieren.
Um die Versorgung der Bevölkerung zu verbessern, wollen Hochschulen im Gesundheitsbereich Lehr- und Lernarrangements schaffen, welche die Kooperationskompetenzen verbessern und die Absolvierenden dazu befähigen, über die Grenzen von Disziplinen, Berufen, Institutionen und Sektoren hinaus zu handeln.
Das Winterthurer Manifest richtet sich an Hochschulen, Amtsstellen und an die Politik. Mit fünf Zielen soll eine bedarfsgerechte Professionalisierung und eine langfristig angelegte Kultur- und Organisationsentwicklung der Hochschulen im Gesundheitsbereich gefördert werden.