Referentinnen und Referenten

  • Chantal Berna Renella
    Chantal Berna Renella CHUV/UNIL
    Chantal Berna Renella

    Integrative Medizin in der Psychosomatik: Ergänzende Instrumente zur Bereicherung der Praxis

    Die integrative Medizin schlägt vor, den Patienten in seiner Gesamtheit und mit seinen Zielen in den Mittelpunkt der Behandlung zu stellen, indem sie ein gemeinschaftliches Therapieprojekt anstrebt und auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende Ansätze verwendet, unabhängig davon, ob sie aus der konventionellen oder der komplementären Medizin stammen. Die Psychosomatik ist ein hervorragendes Anwendungsfeld für die integrative Medizin, angesichts der wachsenden klinischen wie neurowissenschaftlichen Literatur über die Nützlichkeit der Ergänzung konventioneller Behandlungen durch Komplementärmedizin. Instrumente, welche man in die eigene Praxis integrieren kann, wie körperbezogene oder körperpsychologische Ansätze, werden diskutiert.


    Curriculum Vitae

    Prof. Chantal Berna Renella MD PhD
    CHUV/UNIL

    Prof. Chantal Berna Renella MD PhD est responsable du Centre de médecine intégrative et complémentaire (CEMIC) et associée au Centre d’antalgie au sein du Service d’anesthésiologie du Centre Hospitalier Universitaire Vaudois (CHUV), Lausanne, Suisse. En parallèle d’une spécialisation FMH en médecine interne, elle a suivi des formations approfondies en médecine psychosomatique et hypnose médicale (Suisse), puis s’est sous-spécialisée en antalgie interventionnelle (Massachusetts General Hospital, Harvard Medical School, Boston, USA). Par ailleurs, elle développe depuis son PhD en neurosciences cognitives de la douleur à l’université d’Oxford, UK, une ligne de recherche utilisant de l’IRM fonctionnelle et des techniques de monitoring physiologique pour investiguer des modulations non-pharmacologiques de la douleur.

  • Melitta Breznik
    Melitta Breznik Clinica Curativa Scuol Psychosomatische und Psychoonkologische Rehabilitation
    Melitta Breznik

    Medical Profession Writing - Eine neue Gattung in der Literatur - Ärzte schreiben über Medizin und sich selbst

    "Medical Profession Writing

    Hierbei handelt es sich um eine neue Gattung der Literatur, die vor allem im Englischsprachigen Raum sehr verbreitet ist. Ärzte schreiben über ihre Arbeit, ihre Auffassung von Medizin, ihr Leben als Ärzte, was auch zur Darstellung des Arztberufes für Laien dient. Es werden unter anderem ethische und moralischen Inhalte verhandelt, über den Arztberuf reflektiert, indem persönliche Erfahrungen und Elemente der eigenen Biografie eingeflochten werden. Als Beispiele sind Autoren anzuführen wie Atul Gawande, Paul Kalanithi, Danielle Ofri, wobei im Referat auch beispielhafte Textstellen vorgestellt werden.

    Im deutschsprachigen ist dieses Genre eher zögerlich angekommen ausser in Übersetzungen aus dem Englischen oder in Büchern, die sich zwar mit der Medizin und dem Beruf des Arztes auseinandersetzen, aber kaum etwas über die Persönlichkeit des Autors verraten. Hier sind Paul U. Unschuld, Jochen Vollmann und Thomas Meinertz zu nennen."


    Curriculum Vitae

    Dr. med. Melitta Breznik
    Clinica Curativa Scuol Psychosomatische und Psychoonkologische Rehabilitation

    Melitta Breznik absolvierte ihr Studium der Medizin in Graz und Innsbruck, Promotion zum Doktor der Medizin in Innsbruck. Ausbildung zur praktischen Ärztin in Österreich, Ausbildung zur Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie in Zürich. Arbeit an verschiedenen psychiatrischen Kliniken in der Schweiz und Deutschland. Seit 2016 Leitende Ärztin und stv. Co-Chefärztin Clinica Curativa psychosomatische und psychoonkologische Rehabilitation in Scuol, Unterengadin.
    Beginn der literarischen Tätigkeit seit dem Arbeitsbeginn als Ärztin. Seither sechs Veröffentlichungen im Luchterhand Literaturverlag, München. Zuletzt Veröffentlichung eines Fachbuches über Naturbasierte Therapie im Hogrefe Verlag.

  • Eva Cignacco
    Eva Cignacco Berner Fachhochschule
    Eva Cignacco

    Perinatal Mental Health: It takes two to Tango

    "Perinatal mental health disorders (PMD) are a major global health concern. In industrialized countries, the prevalence of women with mental health disorders during the perinatal period is thought to be 20%. In Switzerland, about one in six women is affected by a mental illness in the perinatal period. PMD can have severe adverse effects on women and their children if not appropriately treated. Specific barriers that prevent women from accessing perinatal mental health services include stigma related to mental illness, lack of systematic screening for PMD, and structural barriers in the health care system. A systematic screening is crucial to timely detection and treatment of women at risk. In 2021 the Department of Gynecology and Obstetrics at University Hospital Bern implemented a systematic perinatal mental health screening for all pregnant and early postpartum women for the purpose of early detection and treatment of women at risk. The mental health service is led by an interprofessional team consisting of a specialized Advanced Practice Midwife (APM) and a psychiatrist from the Hospital of Psychiatry and Psychotherapy Bern.
    The presentation will present the rational for the newly established model and the interprofessional collaboration between obstetrics (specialised midwife) and psychiatry."


    Curriculum Vitae

    Prof. Dr. Eva Cignacco
    Berner Fachhochschule

    Prof. Dr. Eva Cignacco is a midwife and nursing scientist. She leads the midwifery research department at the Bern University of Applied Sciences.

  • Sabine Hahn
    Sabine Hahn Berner Fachhochschule
    Sabine Hahn

    Psychiatric Mental Health Nurse Practitioner: Es ist Zeit sie willkommen zu heissen


    Curriculum Vitae

    Prof. Dr. Sabine Hahn
    Berner Fachhochschule

    Prof. Dr. Sabine Hahn (PhD, CNS, RN) leitet den Fachbereich Pflege und die Abteilung für angewandte Forschung & Entwicklung Pflege an der Berner Fachhochschule. Als Pflegefachfrau Psychiatrie arbeitete sie von 1985 bis 1999 in der direkten Pflege. Sie forscht in den Bereichen Gewalt, Deeskalation und Reduktion von Zwang im Gesundheitswesen, im Bereich Personalerhalt, Rollenentwicklung und Qualität im Gesundheitswesen und in der Pflege. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen und Editorin zweier Zeitschriften und gilt als Pionierin der Zusammenarbeit mit Expert*innen aus Erfahrung in Forschung, Lehre und Dienstleistung. Sabine Hahn ist Präsidentin des Schweizer Vereins für Pflegewissenschaft und Gastprofessorin an der Universität Bournemouth (UK).

  • Samia Hurst
    Samia Hurst Université de Genève
    Samia Hurst

    Professionalisme, interprofessionalité, et accès aux soins

    L'interprofessionnalité repose sur le socle commun des professions de la santé: l'obligation de n'utiliser les outils d'une profession que pour le bien des patients et l'interdiction des abus de pouvoir. Ce socle de partialité partagée en faveur de la personne malade peut être mis à mal par l'existence de situations de concurrence pour l'accès aux ressources par différentes professions, même lorsque celles-ci sont par ailleurs alliées autour de l'intérêt des patients à accéder aux soins.


    Curriculum Vitae

    Professeure Samia Hurst
    Université de Genève

    Prof Samia Hurst-Majno est médecin et bioéthicienne, directrice de l’Institut Ethique Histoire Humanités et du Département de Santé et Médecine Communautaire à la Faculté de médecine de l’Université de Genève. Elle est membre du sénat de l’Académie Suisse des Sciences Médicales, de la Commission nationale d’éthique dans le domaine de la médecine humaine, et de l’Assemblée du CICR. De 2020 à 2022 elle a été vice-présidente de la Task force scientifique Suisse COVID19

  • Landolt Markus
    Landolt Markus Universitäts-Kinderspital Zürich
    Landolt Markus

    Konsiliar- und Liaisonmodelle in der Kindermedizin: Konzepte und Erfahrungen aus dem Universitäts-Kinderspital Zürich

    In Kinderkliniken werden viele Patienten/innen behandelt, bei denen sich auch psychologische und psychiatrische Fragestellungen ergeben. Auf der einen Seite sind dies Kinder und Jugendliche, die wegen psychischen (z.B. Suizidversuch im Rahmen einer Depression) oder psychosomatischen Störungen (z.B. chronische Schmerzen, Essstörungen) somatisch zur Überwachung, Abklärung oder Behandlung hospitalisiert werden müssen. Auf der anderen Seite können Kinder und Jugendliche mit schweren chronischen und/oder lebensbedrohlichen Krankheiten, Unfällen und Fehlbildungen (z.B. Krebs, schwerer angeborener Herzfehler) psychische Störungen und Verhaltensauffälligkeiten entwickeln. Zur umfassenden Versorgung dieser Patienten/innen hat sich in vielen grösseren Kinderkliniken seit langem ein psychologisch-psychiatrischer Konsiliar- und Liaisondienst bewährt. In diesem Referat werden diesbezügliche Erfahrungen und aktuelle Konzepte aus dem Universitäts-Kinderspital Zürich, dem grössten Kinderspital der Schweiz, vorgestellt.


    Curriculum Vitae

    Prof. Dr. Markus A. Landolt
    Universitäts-Kinderspital Zürich

    Markus A. Landolt, Prof. Dr. phil., Ordinarius für Gesundheitspsychologie des Kindes- und Jugendalters an der Medizinischen und Philosophischen Fakultät der Universität Zürich. Chefpsychologe und Co-Abteilungsleiter am Universitäts-Kinderspital Zürich. Eidgenössisch anerkannter Psychotherapeut mit Spezialisierung im Bereich der Traumatherapie. International ausgerichtete Forschungs- und Lehrtätigkeit im Bereich der pädiatrischen Psychologie und der Kinderpsychotraumatologie. Verfasser und Herausgeber von wissenschaftlichen Publikationen und Büchern in diesen Themenbereichen.

  • Andreas Wicki
    Andreas Wicki Universität und Universitätsspital Zürich
    Andreas Wicki

    Onkologische Therapien - Interprofessionalität im Wandel der Zeit

    Die Behandlung von Tumoren war seit Beginn der Onkologie eine interprofessionelle und interdisziplinäre Tätigkeit. In diesem Vortrag werden wir der Frage nachgehen, wie sich die Therapien von bösartige Tumoren in den letzten Jahrzehnten entwickelt haben, welche neuen Berufsfelder Teil der Behandlungskette wurden und welche neuen Herausforderungen anstehen.


    Curriculum Vitae

    Prof. Dr. med. Dr. phil. Andreas Wicki
    Universität und Universitätsspital Zürich

    Andreas Wicki ist Professor für Onkologie an der Universität Zürich, stellvertretender Klinikdirektor der Onkologie am Universitätsspital Zürich sowie Leiter des klinischen Programms des Comprehensive Cancer Centers Zürich.